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Vorwort:

Wir entschlossen uns 2012, den sogenannten "Donauradweg" von Neustadt Donau bis nach Wien zu fahren. Ich hatte eine gute Woche frei, also sollte die Zeit locker reichen.

Ausrüstung

Ich hatte meinem BIKEmanufaktur Magic LX eine Rohloff und Scheibenbremsen spendiert. An der Federgabel habe ich einen Lowrider befestigt. Am Lenker war eine Lenkertasche, vorne am Lowrider zwei ALDI-Taschen (die nicht wasserdicht waren, siehe auch hier!). hinten waren zwei kleine IDEALE-Taschen. Die waren zwar auch günstig, aber absolut wasserdicht! 

Am meinem Rad hatte ich einen Monorad-Anhänger. Das war ein absolutes Cheapo-Modell, dass wegen eines Gewindeschadens statt 80 Euronen nur mit 25 € bezahlt werden musste. Natürlich war das Teil so nicht zu gebrauchen. Das fehlende Gewinde wurde von mir nachgeschnitten. Allerdings war die Kupplung ein Klapperatismus. 

Ich konstruierte mir eine eigene Kupplung, die zwar schwer zu lösen, aber spielfrei war. Die mitgelieferte Tasche war schlicht und ergreifend nur dazu geeignet, die Klamotten zusammenzuhalten, von wasserdicht auch keine Spur! Ich konstruierte an den Anhänger eine seitliche Halterung, um unser doch recht unhandliches Zelt unterzubringen. (Das Zelt war verpackt ein rundes Unikum mit 80cm Durchmesser)

 

 

Monikas BIKEmanufaktur Magic blieb im Serientrimm. Monika wollte nix, brauchte nix und bestand auf ihren "Wohnzimmersessel", den sie Sattel nannte! Sie kaufte bei LIDL ein Packtaschen-Set, das eigentlich geschenkt noch zu teuer gewesen wäre! Links und rechts hinten eine Tasche, die mit einer großen Taschen obendrüber quer mittels Reissverschluss verbunden wurden.

Navigation 

Wir fuhren nach Schildern una ab Passau nach dem allseits und sattsam bekannten Bikeline-Führer. Aufgeregt hat mich die Hin- und Herblätterei.  Trotzdem war der Informationsehalt in Ordnung und die Beschreibungen gut. Zusätzlich ließ ich noch einen kleinen Garmin Edge als GPS-Datentracker mitlaufen.

Sonstiges

Nunja, wir hatten beschlossen, auf der Tour zu campen. Zu diesem Zweck bestand Monika auf ein sogenanntes "2-Sekundenzelt". Man wirft das Ding in die Luft und wenn es wieder runterfällt, ist es schon aufgestellt und wird nur noch mit 6 Heringen gesichert. Das ist tatsächlich so. Einpacken ist allerdings weniger profan. 

Wenn man ankommt und es regnet, hat man in wenigen Minuten alles aufgebaut. Davon, was ist, wenn man im Regen einpacken muss, hat vorher niemand geredet!

Hier ein kleines Video, wie so ein Zelt auf"poppt"!