Red' nicht, tu es!

Schrank unter dem Bett

Unser Wohnmobil hat ja ein französisches Bett. Den Seitengang nebem dem Batt habe ich sowieso schon mit einer zusätzlichen Matzratze/Abdeckung versehen. Der frühere Gang dient jetzt nur noch als Tunnel, damit unser Hund dort hoch kommt.

Um ins Bett zu kommen, nutzen wir einen kleinen Tritt von Ikea, denn man auch vorne, wenn man auf dem umgedrehten Beifahrersitz sitzt, als Fußbank nutzen.

Nun ist aber unter dem Bett vorne vor dem Laderaumschott eine Art keilförmiger Raum entstanden, den wir zu nichts nutzen (können). Wenn man dort etwas hinlegt und bremst, dann fliegt es nach vorne. Zusätzlich haben wir einfach das Problem, wo wir unsere Schuhe hinstellen sollen. Ja, im Kofferraum natürlich. Aber jedes mal, wenn man dann irgendwo hingehen will in Schlappen nach hinten laufen und dort im Freien die andere Schuhe anziehen ist auch nicht schön.

So beschlossen wir, den Platz vorne unterem Bett vor dem Schott zu nutzen. Es soll eine (Dreck-)Wäschekiste und Platz für 3 bis 4 Paar Schuhe werden. Trotzdem soll der Hundetunnel erhalten bleiben und ein sicherer Platz für unserer Tritt geschaffen werden.

Hier mal so grundsätzlich der Aufbau. Das Ganze soll in den 2 Schienen des Schotts eingeschoben werden, das Schott fällt weg.

Das Material ist einfaches 8mm Birkensperrholz, das ist leicht und lässt sich gut verarbeiten. Verstärkt wird es durch Leisten.

Die Sichtseite wurde gewachst, da ich keinen Lack o.ä. verwenden wollte.
Hier sieht mal schon mehr, mit Türen. Das Loch links unten bleibt offen, da kommt während der Fahrt der Tritt rein und wenn wir stehen kann so der Hund da durch.
Hier sieht man, sind Vorderseite und Rückwand provisorisch miteinander verbunden. Die schräge Latte oben dient temporär als Transportsicherung.

Wie man auf dem Bild sehen kann, habe ich Pull-Locks verwendet und keine Push-Locks. Die Push-Locks gehen mir auf den Senkel, weil sie nie richtig funktionieren und außerdem explizit geschlossen werden müssen, während Pull-Locks automatisch einrasten und verriegeln.

Ich möchte auch die drei Push-Locks der Küche durch Pull-Locks ersetzen.

Ein Ausschnitt wurde gemacht, um bei geöffneter Tür an die Gasabsperrhähne zu kommen. Auf der Innenseite der Tür wird eine Beschriftung angebracht.

Die „Stufe in der Seitenwand ware einerseits notwendig, um im Schrank mehr Breite zu bekommen, als es so möglich gewesen wäre und außerdem diente sie als „Passstelle“. So konnte die Seitenwandlänge exakt bestimmt werden.

In der Werkstatt werden nun die Einbauten vorgenommen. Sie werden sie das Ganze stabilisieren. Hier zu sehen die Mittelwand sowie der Boden vom Wäschefach. Der Boden ist nach hinten geneigt.
Der fertige Schrank wird dann einfach von oben in die Schienen des Laderaumschotts eingeschoben und kann jederzeit rückstandsfrei entfernt werden.

Hier sind die Träger des Bettes auch schon eingesteckt. Sie berühren den Schank nicht, um Knarzgeräusche von Anfang an zu vermeiden.
Der Schrank mit geöffneten Türen. Links Oben für (Dreck-)Wäsche und rechts als Schuhregal. Aber ggf. wird meiner Frau auch eine andere Verwendung einfallen.
So sieht der Schrank geschlossen aus. Man sieht die Fussbank davor, die links unten im „Loch“ verstaut werden kann.
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